Spaßtriathlon der Dritte

Donnerstag, 15. Juli 2010 von vamperine

Am 26.06.2010 war es mal wieder so weit. Der Tag, dem alle mit mehr oder weniger viel Training entgegengefiebert hatten, war gekommen. Diesmal kämpften 5 Teams bestehend jeweils aus 3 Mitgliedern um die vorderen Plätze. Die Auslosung der Mannschaftszusammensetzung kurz vor dem Start machte den Ausgang des Rennens für alle ungewiß und damit bis zum Ende spannend.
Zuerst gings ins Wasser, wobei teilweise mit entsprechender Ausrüstung den Temperaturen Tribut gezollt wurde. Währenddessen warteten die Fahrradfahrer auf ihren Einsatz. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich dabei, wie schnell sich die Platzierung der Teams in der Gesamtwertung ändern kann. Trotzdem blieb es immer sportlich und fair, so daß sich die Fahrer nach ihrer Zieldurchfahrt zu einer Lagebesprechung trafen. Die Vergabe der beiden ersten Plätze war diesmal eindeutig. Doch selbst um die dritte Stufe auf dem Podest wurde noch bis zum letzten Meter richtig gekämpft.
Uns hat es großen Spaß gemacht. Hiermit noch einen herzlichen Dank an den Organisator. Schade nur, dass danach alle so schnell verschwanden. Wir jedenfalls blieben nach dem Erklimmen einiger Felsen und schauten abends noch den Hexen bei ihrem nächtlichen Treiben zu.

Trainingseffekt

Donnerstag, 1. Juli 2010 von holms

Beim Einstieg in Ottifant an der Unteren Zentralwand in den Wolkensteiner Wänden habe ich es noch für einen schlechten Scherz gehalten, dass die erste Bohrhakenlasche fehlte. Ganz stolz zeigte ich einen Trick, den eingeklebten Gewindestift mithilfe eines Klemmkeils doch noch als Sicherung benutzen zu können. Schließlich war Mittwochstraining. Als ich dann aber weiter rechts einsteigen wollte, ist mir das Gesicht eingeschlafen: es fehlen in fast allen Wegen die Laschen, in manchen gibt es gar keine mehr!

Ein starkes Stück, das nicht nur meiner Ansicht nach die akute Gefährdung von Menschen billigend in Kauf nimmt, zumal auch Standplätze betroffen sind. Inzwischen habe ich von verschiedenen Seiten erfahren, dass wohl keine offizielle Aktion dahinter steckt, sondern hier jemand vermutlich ganz profanen Diebstahl begangen hat. Die zuständige Alpenvereinssektion und der Gebietsbetreuer wissen Bescheid und werden die notwendigen Schritte einleiten.

Wir haben gestern unsere Keile und Friends zusammengelegt und die Wege mobil abgesichert oder im Toprope durchstiegen. Training? Erfolgreich! ;-)

Sommersonnenwende

Dienstag, 22. Juni 2010 von Annett

Erst hatte es den Anschein, die Sommersonnenwende fällt ins Wasser.
Nach einem Rundtelefonieren fanden sich doch noch 6 Personen, die sich von der Wettervorhersage nicht abschrecken ließen und nach Königstein kamen.
Tatsächlich stand das ganze Tal im Wasserdampf, nur die Bergkuppen ragten noch hinaus.
Die Klamotten von der Abendwanderung hingen tropfnass auf der Leine, da wurden mutige Pläne für einen Sommersonnwendklettertag im Großen Zschand geschmiedet.
Fest stand, dass auch Abendbrot draußen sein wird.
Am Morgen schien die Sonne, also gings zur Sommerwand.
Großlitzner, Großes und Kleines Seehorn boten für Jeden ausreichend Potential zum Austoben.
Dann kamen die Schmankerl!
Zum Portalturm muß man sich erst mal finden, aber schick!
In drei Zweier Seilschaften gings anschließend auf dem Gratweg über die Sommerwand.
Zufrieden mit dem Klettertag, steuerten wir die Feuerstelle an, wo der Klettertag mit Wurst, Käse und Marshmallows am Giegel gegen Mitternacht ausklang.
Weils Sonntag immer noch trocken war, und erstaunlich wenig Menschen im Gebirge unterwegs, wünschte ich mir den Türkenkopf. Und den habe ich bekommen, danke Sabine!
Holm und Andrea eroberten den Westlichen Feldkopf und Rita mit Wolfgang den Talwächter.
Vor der Fähre gabs Kaffee und Eis, oder beides zusammen.
Und alle sahen verdammt glücklich aus.

El Dorado im Vogtland

Freitag, 14. Mai 2010 von holms

Zugegeben, die Idee mit dem Zug zu fahren war gut, berücksichtigte aber die am Männertag zu erwartenden Verkehrsverhältnisse nur ungenügend. So wurde es zwar keine bequeme, aber eine erzählwürdige Zugfahrt ins vogtländische Klettereldorado. Start für unsere BollerKinderwagentour war Falkenstein, dort findet sich am Ortsausgang nach Grünbach der Lochstein. Nachdem dieser von allen Seiten bekrabbelt war, ging es weiter zum frisch sanierten Wendelstein. Es gibt einen steilen Teil, der leider recht feucht war, und einen plattigen Teil mit schönen Reibungswegen. Der Fels ist noch nicht im Kletterführer beschrieben, es gibt nur eine Topo-Skizze.

Im urigen, vom Herrentagspublikum wohl verschont gebliebenen “Pfannekuhngkeller” klang der Tag angemessen und ohne Hast mit Hausbräu und Schiebböcker aus. Am Ende kann man zwar 40 Tage nach Ostern etwas wärmeres Wetter erwarten, aber für den angesagten ergiebigen Regen war es doch ziemlich trocken geblieben ;-) .

Langer Israel – Überfallkommando VIIb

Samstag, 1. Mai 2010 von RobertH
Der Uebertritt

Rezept für einen gelungenen Klettertag:

Man nehme:

  • bestes Kletterwetter
  • einen wunderschönen Weg
  • acht unerschrockene Kletterer
  • Einen, der sagt wo es lang geht
  • einen Fotografen mit viiieeel Speicherplatz
  • … und schließlich allen Mut zusammen

Zubereitung:

Nach ausgiebiger Recherche und Training in der Kletterhalle versammle man alle Teilnehmer dieser Bergfahrt auf der Basteibrücke in Rathen. Dann wird geordnet aufgebaut und über natürliche und künstliche Sicherungspunkte der Einstieg vorbereitet.

Durch gezielten Aufbau der Sicherungen und Bauleute erreicht man (leicht) von zentralen Fixpunkt-Kiefer aus den Sicherungsring und damit die Überfallstelle. Wenn dann die “Übertrittmöglichkeit” an ihren vorbestimmten Ort und Lage einnimmt und das Ziel fixiert ist heißt es: Mal kurz probieren… und dann: Alle zupacken, Muskeln spannen und den Übertritt 40m über Grund wagen.

Ist der Vorsteiger erstmal drüben und hat den Sicherungsring geklingt folgt der entspannende Teil: Vorsteiger auf den Gipfel klettern  und alle Bauleute per Schwebe die Schlucht überqueren  und den Gipfel erklimmen lassen.

Serviervorschlag:

Man lasse alle Teilnehmer auf dem Gipfelkopf Platz nehmen, sie in die Kamera lächeln und betätige den Auslöser eines Fotoapparates.

Zubereitungszeit:

Je nach Organisation, Geschick und Können der einzelnen Teilnehmer variiert die Zubereitungszeit. Wir haben 2,5 Stunden gebraucht.

Fazit von Jason: “… erlebte ich das “Überfallkommando” und saß (wohl einmalig in meinem Leben) auf dem Langen Israel … Ein jeder war wichtig und trug zum Erfolg bei. ”


Nachlese: Man sagt, dass “Überfallkommando” am Langen Israel sei ein Modeweg. Wir haben am 01.Mai 2010 die Jahreserste sowie die 32. Begehung und eine erste Begehung des Weges seit vier Jahren (Grüße an Olaf :) ) erzielt.

Moderne Probleme beim Bouldern …

Donnerstag, 1. April 2010 von holms

Die Eröffnung der Boulderlounge in Chemnitz macht moderne Probleme des Boulderns auch für Chemnitzer Klettererkreise akut. Bereits in einem frühen Boulderführer für Fontainebleau werden diese beschrieben und unter anderem im Quackenführer Zittauer Gebirge aufgegriffen. Hier zunächst einmal die Definition des Boulderns:

Bouldern ist die seilfreie Bewegung in Absprunghöhe. Diese wird je nach Kletterer anders empfunden und wie folgt ermittelt:

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Frühlingswanderung am 21. März 2010

Sonntag, 21. März 2010 von FrankH

Jens und Sabine hatten nach Thierbach eingeladen und 30 Leute waren gekommen. Einen Tag nach Frühlingsanfang war auch der Frühling da. Wir sind über die Hängebrücke, an der Lochmühle vorbei, hinauf auf das Feld in Richtung Holzmühle gelaufen. Hier wird nächstes Jahr die Fahrbahn der neuen Autobahn das Feld verdrängt haben und die Segnungen der modernen Gesellschaft zu hören sein. Jetzt war alles noch natürlich. Unser Weg führte an der Holzmühle vorbei zum Hauboldfelsen. Hier machten wir Mittag und hatten zugleich einen schönen Blick ins Tal auf die Hängebrücke, auf die stillgelegte Eisenbahnstrecke und auf Wolkenburg. Die klassizistische Dorfkirche dort war geöffnet. Ein Mann hat uns geführt. Die Kirche hat ungewöhnlich viele Lauchhammerkunstgussteile (Treppen, Öfen, Engel, eine Brücke, ein Epitaph). Von Wolkenburg sind wir hinab zur Mulde gewandert und auf dem Mulderadweg zurück nach Thierbach gelaufen.

Und hier noch die Wanderstrecke.

Es bleibt Winter …

Sonntag, 7. März 2010 von holms

Ich mag Winter. Andere nicht. Der Schneebericht für heute hatte nicht zuviel versprochen: blauer Himmel, minus 6°C, Pulverschnee und frisch gespurte Loipen. Die Tour war zwar nur kurz, es fehlt die Übung und ein gut präpariertes Brett, aber ich weiss wenigstens, was mir die ganze Zeit gefehlt hat … ist ja auch schon etwas spät für die erste Tour des Winters ;-) .

Staumauer Euba gesperrt

Samstag, 6. März 2010 von holms

Die Stadt Chemnitz hat den Vertrag mit dem DAV zur Nutzung der Talsperrenmauer Euba als Kletterwand gekündigt. Damit wird Klettern an der Staumauer ab April illegal. Nach dem unrühmlichen Streit um die Sperrung der Kletterwand im Sportforum und dem Beamtenmikado bei der Unterstützung der Suche nach einer geeigneten Indoorklettermöglichkeit hat es die Stadt damit eine weiteres Mal geschafft, Klettersport in Chemnitz zu verhindern. Ein Schelm, der Böses dabei denkt :-( .

Waldparty 2010

Dienstag, 2. März 2010 von Annett


Aufgrund guter Schneeverhältnisse, beschloss man zur diesjährigen Waldparty nicht zu wandern, sondern in zwei Gruppen (Wellnes  und Profis)  Ski zu fahren.

Am 6.Februar trafen sich alle Sportler vor der Greifensteinhütte.

Erwärmung für angesagte Ski Tour war das Freischaufeln des Parkplatzes.

Fast pünktlich 9.30 Uhr starteten die 15 Teilnehmer gemeinsam.

Den Fernsehturm über Hochmoor und Wilder Mann zu erreichen, war Ziel Aller.

Noch vor dem “Wilden Mann” löste sich ein Teil der Gruppe, um im sportlichen Laufstil den Schatzenstein zu erreichen.

Schnell den Gipfel bestiegen, gings  dann gleich immer “straff  bergab” nach Hause.

Der Kaffeetisch lockte, denn schließlich wollten wir auch noch ein Stück von Fines Geburtstagskuchen abbekommen.

Während wir auf Skitour waren, bauten Doreen, Isabel und Holm vor der Hütte ein stattliches Iglu. Selina genoss  währenddessen das Draußensein.

18 Uhr gings in den Wald zur Binge.

Der Vortrupp brachte das Feuer in Gang, der “Wunschpunsch” (Soljanka) schmeckte köstlich,  der Glühwein glühte?, oder auch nicht.

Weil es am Feuer dann doch zu kalt wurde, beschloss man noch reichlich vor Mitternacht in die warme Hütte zu gehen.

Dort wurden dann heiße Geschichten von Früher erzählt. Ja, ja…

Sonntag zogs Sabine, Joachim und Frank nochmal in die Loipe und in der Hütte wurde es wieder still.

Boulderlounge Chemnitz öffnet

Mittwoch, 17. Februar 2010 von holms

Mit einem Bouldercup wird am 2. Märzwochenende die Boulderlounge Chemnitz öffnBoulderlounge Chemnitzen. Damit gibt es in Chemnitz endlich wieder eine ernsthafte Möglichkeit zum stadtnahen Klettern. Die Jungs um Tom und Andre haben sich für die Eröffnung einiges einfallen lassen, ich freue mich besonders auf Peter Brunnert ;-) . Wenn ich noch ein wenig übe, schaffe ich ja wenigstens die Boulder, die “auch meine Mutti klettern könnte” :-) .

Also: Kalksack nachgefüllt und Bouldermütze rausgesucht: wir sehen uns am 13. März im alten Spinnbau: weil klettern fetzt … !

Skifahrt vom Fichtelberg nach Schöneck

Samstag, 13. Februar 2010 von FrankH

Was dem einen der Kailash im Tibet ist, das ist den anderen ihre Skifahrt vom Fichtelberg nach Schöneck. Anstrengend sind beide. Der Tag begann zeitig. Um sieben fuhr der Bus ab Chemnitz. Jens musste noch zeitiger in Zwickau aufstehen. Mit der ersten Seilbahn waren wir beide auf dem Fichtelberg. Halb zehn waren wir die ersten in der Spur. Der beste Weg nach Johanngeorgenstadt geht auf tschechischer Seite entlang der Skimagistrale. Halb zwei waren wir dort. Die schwerere Hälfte lag hinter uns. Für ein Bier im „Henneberg“ war das Ziel noch zu weit weg. Als wir um vier in Mühlleithen waren, wurde der Kiosk gerade zugeschlossen. 49 km lagen hinter uns, 16 km waren es noch. Und die mussten erst noch gefahren werden. Mit dem allerletzten Licht kamen wir kurz nach sechs in Schöneck an. Wir waren glücklich, wir hatten es geschafft.

So sind wir gefahren.

Jahreserste am Katzenstein

Dienstag, 9. Februar 2010 von holms

dscf1958Auch in diesem Jahr musste tief in den Schnee gegriffen werden, um zum Schluß ans Gipfelbuch zu kommen. Sauberkeit am Fels war oberstes Gebot, der Handfeger wichtigstes Kletterutensil :-) . Zum Glück schluckt der Südriß auf die Nadel jede Menge Friends und Keile, im Winter ist man immer wieder erstaunt, wie steil solche vermeintlich einfachen Wege doch sein können. Dafür waren wir in diesem Jahr wieder die ersten. Dank an Markus fürs geduldige und aufmerksame Sichern, seine erste Wintertour hat er souverän gemeistert!

Kammloipe 20.01.2010

Mittwoch, 20. Januar 2010 von Jason

Der aktuelle Loipenreport vom 20.1.2010 :Kammloipe

Die Kammloipe ist gespurt (einschl. Anschlussloipen);
z.Zt. herrscht mildes u. ruhiges Tourenwetter – schneller Schnee u. zauberhafter Winterwald!

Das können wir für diesen Tag nur bestätigen.
Ski heil 2010 !

U 40 zur Wintersonnenwende 2009

Samstag, 19. Dezember 2009 von FrankH

U 40In diesem Jahr war es sehr kalt, unter minus 20°C. Und es lag Schnee. Ein Fest für die Sinne. Zum Schloß Thürmsdorf sind wir gewandert, an der Diebeshöhle vorbei hinauf auf den Großen Bärenstein. Jetzt, zu Beginn des Winters, herrschte eine wohltuende Ruhe. Auf dem Abstieg hinunter nach Wehlen begegnete uns eine größere Gruppe von Wanderern, die ebenfalls Wintersonnenwende feierten. Wir waren 22 Leute und wollten weiter zum Rauenstein, nach Weißig und über die Niederkirchleite zurück in unsere Hütte nach Königstein. Das gemeinsame Abendessen gehört zum festen Bestandteil der U 40, genau wie die Lieder zum Fest und der spätabendliche Gang auf den Lilienstein.

Am Sonntag sollte es noch einmal etwas Besonderes geben. Der „Wunderschnerfer“ auf den Dezemberturm. Olaf war schon dort, er wusste wie´s geht und er hat´s gemacht. Ein unterstützter Sprung auf einen verschneiten Gipfel bei arktischen Temperaturen. Es war das Klettererlebnis zum Jahresende mit dem Lohn der 14. Begehung. Den Rest sagen die Bilder. Die Wanderung von Porschdorf die Polenz entlang, an der Waltersdorfer Mühle vorbei hinauf zur Brandstraße, zur Brandaussicht und über die Brandstufen in den Tiefen Grund zurück nach Porschdorf ist zu empfehlen.

Spätherbstwanderung 2009

Sonntag, 8. November 2009 von FrankH

Talsperre LehnmühleBei schönem spätherbstlichen Wetter wollten wir zu acht in zwei Tagen von Holzhau nach Norden bis Tharandt laufen. Vom Bahnhof folgten wir dem Wanderweg über den Drachenkopf durch das Gimmlitztal bis zur Straße zwischen Frauenstein und Hermsdorf. Hier gab es eine gemütliche Sitzbank mit einem schönen Blick über das Erzgebirge. Nicht weit entfernt entspringt die Bobritzsch. Sie wird bei Reinsberg in die Freiberger Mulde fließen. Wir aber wollten zur Wilden Weißeritz und zur Talsperre Lehnmühle absteigen. Die Sperre war randvoll und unser Weg in den Fluten versunken. Unmittelbar an die Talsperre schließt sich ein wildes Tal mit hohen Felsen an. Seit dem Hochwasser von 2002 gibt es am Fluß praktisch keinen Wanderweg mehr. Entsprechend sparsam ist die Ausschilderung. Im Herbst kann man aber quer über die Wiesen laufen. Wenig später waren wir an der Talsperre Klingenberg. An der Vorsperre endete der Weg wieder im Wasser. Am gegenüberliegenden Ufer ging zwar der Weg weiter, das sollte aber nur die zweitbeste Variante werden. Denn die eigentliche Sperre hat zur Zeit nur wenig Wasser, weil die Mauer repariert wird. Die Weißeritz fließt wieder durch eine alte Steinbrücke. Kurz vorm Sonnenuntergang waren wir an der Staumauer. Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten hätte eine Gerade sein können. Von hier konnte man den „Lindenhof“ und das Logo des ausgeschenkten Bieres schon sehen. Schweren Fußes mussten wir den Umweg über die Hintermühle nehmen. Nach 33 km waren wir da. Am Sonntag waren wir zu zehnt. Ein „Aufgeblasener“ musste von seiner Frau abgeholt werden und drei Freunde kamen aus Chemnitz nachgereist. Wir wollten entlang eines Bergbaupfades über Obercunnersdorf und Höckendorf zur Talsperre Malter. Unterwegs, bei Paulshain, berührten unsere Füße sogar Sandstein. Dafür sind in diesem Teil der Republik die Verkehrsschilder verkehrt herum aufgehangen und die Distanzsäulen zeigen in die falschen Richtungen. Wir hatten die guten alten Wanderkarten dabei. Im Tal der Roten Weißeritz sind die Häuser, Wege, Brücken und die Eisenbahn vollständig saniert. Die Eisenbahn fährt wieder im Plandampf. Durch den Rabenauer Grund kann man auch mit der Familie und mit Rädern fahren. Der letzte Abschnitt von Freital führte noch einmal entlang der Wilden Weißeritz bis nach Tharandt. Nach 28 km waren wir am Bahnhof.

Eine Karte gibt es hier.

Herbstwanderung 2009

Sonntag, 18. Oktober 2009 von Jason

Es sollte wie in den letzten Jahren der Abschied vom Sommer werden, aber diesmal muss Frau Holle die Termine von Herbst- und Winterwanderung verwechselt haben.Schneezelt
Start: Samstag 15.00 Uhr Weiden (Oberpfalz)
Am Kreuzstein (Silberhütte) ging es ins Böhmische nach Lesna (Schönwald), nach Tachov, nach Plana, nach Marienbad, nach Loket, nach Karlsbad, nach Ostrov und dann am Freitag auf den Keilberg.
Ziel: Samstag 10.30 Uhr Kurort Oberwiesenthal

Es waren wieder 200 km in einer Woche
(Sa/So/Mo/Di/Mi/Do/Fr/Sa), diesmal durch Regen und Schnee
und es waren wieder sieben Nächte draußen.

Klettern für fotografische Zwecke

Freitag, 9. Oktober 2009 von vamperine

Taubenschwänzchen sind im Flug kolibriähnliche Falter, welche bestimmt schon jedem aufgefallen sind. Sie schwirren in atemberaubendem Takt von einer Blüte zur Anderen um ihren Bedarf an “Super”-Treibstoff zu decken. Sitzend sieht man sie eher selten. Wenn es doch einmal passiert, ist Es gut getarnt und muß erst einmal entdeckt werden. Im Altensteiner Park in Thüringen hatte ich das Glück, zu beobachten, wie sich Eines an den Felsen setzte. Leider außerhalb der Reichweite meiner Kamera. Doch ein Foto von ihm wollte ich unbedingt haben. Der Zufall wollte es :-) , dass wir Kletterzeug dabei hatten (Kletterverbot). So gelang es mir, gesichert von oben, doch noch näher an den Falter heranzukommen und ein Foto zu machen, zu welchem man eher selten die Gelegenheit hat. Leider war der Kleine sehr scheu und flog davon, bevor ich ganz dicht heran gelangen konnte. Deshalb leider keine Passfotoqualität.

Im Bielatal: Neue Sportart entdeckt!!!

Mittwoch, 19. August 2009 von vamperine

kleiner mühlenwächterImmer wieder ist man erstaunt, wenn eine neue Sportart auftaucht – gibt es nicht schon genügend Bewegungs- und Beschäftigungsvarianten auf dieser Welt? Aber wir entdeckten im Bielatal in der letzten Woche tatsächlich wieder etwas neues.

Die Sportart ist für ambitionierte Sportler ebenso geeignet wie für untrainierte Menschen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fuchs, du hast das Brot gestohlen

Dienstag, 2. Juni 2009 von Jason

Pfingsten 2009 im Fichtelgebirge, da gab es wohl für einige ein Schlüsselerlebnis und für alle Beteiligten auch Klettererlebnisse.
Das Wetter war besser als angesagt, der Fels im besten Greifenstein – Feeling, die Vorsteiger(Innen) motiviert und gut drauf. Samstag ging es an die Drei Brüder. Der Mittlere wurde aus allen Himmelsrichtungen und in allen Schwierigkeiten (UIAA 2+ bis 6) bestiegen. Aber auch die anderen Brüder bieten lohnende Aufstiege. Dabei sind die Kletterführer-Topos, Wegverlauf und Schwierigkeitsbewertungen kritisch zu betrachten. waldstein1 Ebenfalls als Kritikpunkt stellten sich am Sonntag die Abseilmöglichkeiten am Treppenstein heraus. Mobile Absicherung der Wege – kein Problem, aber auf dem Gipfel und wenn überhaupt nur einen Stift in der Mitte, kann, selbst im Sinne des Naturschutzes, keine Lösung sein.
Pfingstmontag ging es noch gemeinsam zum Waldstein, aber nur den Kletterführer und den Fotoapparat im Gepäck.


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